Max Rubner-Institut

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Wissenschaftsstandort Kiel

Max Rubner-Institut

Das Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, wurde am 1. Januar 2008 gegründet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt beim gesundheitlichen Verbraucherschutz im Ernährungsbereich. Das Institut berät das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf diesem Gebiet. Neben dem Hauptsitz Karlsruhe gehören auch die Standorte Kiel, Detmold und Kulmbach zum Institut.

Ansicht des Max Rubner-Instituts in Kiel
Max Rubner-Institut

Max Rubner (1854–1932) war Mediziner und Physiologe und legte mit seinen Arbeiten den Grundstein der modernen Ernährungswissenschaft. Der Namensgeber des Instituts schuf mit seinen experimentellen Arbeiten über den Energiegehalt von Nährstoffen die Grundlagen für die heute noch gültigen Kalorientabellen. Die von ihm bearbeitete Thematik der Energiebilanzen ist heute aktueller denn je.

Vier der acht Institute des MRI arbeiten 'produktübergreifend'. Produktübergreifende Forschungsschwerpunkte sind: Die Untersuchung der ernährungsphysiologischen und gesundheitlichen Wertigkeit von Lebensmitteln, Arbeiten im Bereich der Lebensmittelsicherheit oder der Bioverfahrenstechnik. Dabei wird die Wirkkette der Ernährung von der molekularen und zellulären Ebene bis hin zum Gesamtorganismus betrachtet.

Eine besondere Bedeutung hat auch die Untersuchung des Ernährungsverhaltens. Die Forschungsarbeiten der anderen vier Institute beziehen sich auf eine bestimmte Lebensmittelkategorie wie Getreide, Gemüse, Milch und Fleisch. An diesen Instituten steht die gesamte Lebensmittelkette im Fokus. Die an der Produktionskette orientierte Forschung des MRI hat die Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln zum Ziel sowie die Nachhaltigkeit der Lebensmittelproduktion.

Der Standort Kiel ist spezialisiert auf folgende Bereiche:

  • Mikrobiologie und Biotechnologie
  • Sicherheit und Qualität bei Milch und Fisch

Die eigene Versuchsstation Schädtbek mit 100 Kühen, das nationale Referenzlabor und Technikum für Milch und Milchprodukte sowie herausragende Analytik-Bedingungen ermöglichen es den Kieler Wissenschaftlern, die Einflussfaktoren auf die Milchqualität 'vom Gras bis zum Glas' zu bearbeiten.



Kopfbild: Landeshauptstadt Kiel / Bodo Quante
Fotos: MRI